Da sind wir wieder! – Wer stromert mit?

Da sind wir wieder! – Wer stromert mit?

Herrlich war die Stromerei in Istrien. Wir haben uns in den kleinen Ort Kastelir mit seinen urigen Steinhäusern, verschlungenen Wegen, Olivenhainen, Weinbergen, Unmengen von Feigenbäumen, duftenden Lavendelbüschen und den großartigen Stromervoraussetzungen verliebt. Da waren wir nicht zum letzten Mal. Drei Wochen Sommerwetter, glasklares Adriawasser, zauberhafte kleine Buchten mit Felsen und schattigen Stellen für die Hängematte.

    

Der Abschied fiel uns schwer und ich hatte Angst, dass es mir mit dem Ankommen genau so geht. Doch da hat uns ein Fest auf dem Kirchplatz direkt abgelenkt. Das nenne ich doch mal eine angemessene Begrüßung. Wer uns noch nicht besucht hat, kann es nicht wissen: Der Stromergarten ist direkt am Kirchplatz in Taubach. Nun wussten also alle, dass wir wieder da sind bzw., dass wir weg waren. Nicht spaßig genug, dass die Taubacher uns mit einem kühlen Bier oder Fassbrause in der Hand schmunzelnd zuschauen konnten, wie wir klebend und nach der langen Fahrt mit steifen Extremitäten Koffer & Co. aus dem Auto wuchteten. Nein! Unser Hund Wilma nutzte umgehend die Chance des offenen Hoftores, um sich unters Volk zu mischen und dabei gleich mal den Bratwurststand zu inspizieren. Oscar, Frida und ich sind schwitzend hinterher und haben noch für eine abendliche Showeinlage gesorgt. Gelacht haben bestimmt alle – wir auch! Nach dem Auspacken und Duschen ging es auf ein kühles Getränk und den einen oder anderen Plausch auf den Kirchplatz, bevor wir uns noch an ein kleines Feuerchen in den Garten setzten. Das waren wir nun wieder. Und was nicht alles passiert war. Die Tomatenpflanzen sind richtig groß, wohin die Gurkenpflanzen noch wollen ist mir schleierhaft, der Küchengarten sieht nun auch so aus –  Gemüse- und Kräuterpflanzen stehen in voller Pracht. Salat ist in Unmengen vorhanden.

 

Die Stauden haben rekordverdächtige Höhen erreicht und die Himbeeren und Johannisbeeren sind reif. Meine geliebten Stockrosen sind leider noch nicht in voller Blüte, aber nun bin ich ja da und kann mit ihnen weiter aufblühen. Allerdings trübt das wechselhafte Wetter unsere Gemüter – na gut, vor allem die Gemüter der älteren Stromer. Bei jedem kleinen Sonnenstrahl rennen wir raus, bei Regen sitzen wir schmollend in der Sommerküche, im Gewächshaus oder drinnen. Ein Streß bei dem Hin und Her. Wir mussten sogar schon zwei Mal drinnen Frühstücken! Hallo!!! Ein Unding für uns. Es nützt ja nichts, wir spielen jetzt nicht mehr mit, wir machen morgen ein Gegenprogramm – so! Wir stromern morgen, Donnerstag, 29. Juni, entweder zum Kirschenpflücken oder zur Pfeifferquelle und wenn sich uns Regenwolken in den Weg stellen, wird in der Sommerküche gebastelt und gewerkelt. Wer mitmachen will ist herzlich eingeladen. 10.30 Uhr ist Start- mit was auch immer.
Ja, ja, ich weiß, Spontanität will wohl überlegt sein … doch Stromern eben eher nicht!



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