Stromergarten on Tour – Sommer planfrei – Teil 1

Stromergarten on Tour – Sommer planfrei – Teil 1

Dieser Sommer ist irgendwie anders. Aber überraschend ist das nicht. Deutete sich doch schon seit vielen Monaten an, dass wir mit Planung nichts mehr anfangen können. Pläne machen schon, aber das Leben durchplanen, so dass man bei jeder Abweichung mit einem schlechten Gewissen malträtiert wird, ist Vergangenheit. Wir fühlen uns dadurch befreit – daher nenne ich es nicht planlos, sondern planfrei. Detaillierte Strukturen haben wir mal aufgedröselt und genießen die Spontanität des Lebens. Es fühlt sich für uns eindeutig besser an, den Tag nach persönlichem Befinden, Jahreszeit und aktueller Wetterlage zu gestalten. 

Planung vertagt

So kam es auch, dass wir uns in puncto Sommerreise nicht festlegen konnten. Wir mogelten uns schmunzelnd um dieses Thema herum. Irgendwann ergab sich alles von allein – wie immer im Leben. Ich nahm Einmietungen im Stromergarten an und einige Veranstaltungen und Workshops waren auch schon fest gemacht. Und die Kollegen vom Stromergarten-Baumeister hatten ihre Planung längst gemacht und somit blieben ihm auch nur Wochen zum Freimachen, in denen ich im Stromergarten sein wollte. Vielleicht müssen wir ja gar nicht im Sommer wegfahren. Warum eigentlich? Weil man das so macht? Gerade im Sommer ist es doch auch bei uns schön. Na gut – hier schwingt ein kleiner Wunschtraum mit, denn wenn ich an den Sommer im vergangenen Jahr denke …. Aber dieses Jahr ist ganz nach meinem Geschmack. Locker lässig schauten wir mal über den Kalender und waren schnell der Meinung, eine Familienreise ist im Herbst doch viel passender für uns. Hatten wir doch letztes Jahr diese Erfahrung mit einem spontanen Oktober-Trip nach Istrien gemacht. Und es war herrlich! Gut, so wird es gemacht. Schmunzelnd vertagten wir weiter Absprachen und waren wieder planfrei.

Einzeln ist auch gut für alle

Doch das Stromermädchen machte uns klar, wir brauchen eine Stromergarten-Auszeit. Irgendwas wird immer gebuddelt und gebaut, so dass nur ein Ortswechsel ausschließlichen Fokus auf gemeinsame Zeit bringen kann. Der große Stromerjunge konnte auch Input vertragen und signalisierte den Willen, seine Grenzen zu überschreiten und den Erfahrungsraum erweitern zu wollen. Okay, wir sollten einfach mal los. Na dann machen die Eltern mal getrennt etwas mit Tochter und Sohn. Dieser Entschluss fühlte sich für uns als (Eltern-)Paar sofort gut an und wie sich herausstellte, empfanden wir alle so. Solche Einzelvarianten hatten wir schon einige Male zu Kuren praktiziert. Für das jeweilige Eltern-Kind-Verhältnis war das immer bereichernd und wohltuend. Und für den zu Hause gebliebenen Part, brachte das durchaus wertvolle Zeit für ganz eigene Belange.

Also los!

Das Stromermädchen und ich gingen an den Start. Terminlich waren wir klar, aber wohin? Keine Ahnung. Doch das bereitete mir überhaupt keine Kopfschmerzen. Klar war, wir packen das kleine Zelt und die Campingsachen ein, sonst waren auch wir einfach planfrei. In den Tagen kurz vor dem Start interessierte mich nur noch der Wetterbericht. Der sollte uns auch die Richtung weisen. Also ging es nach Nordosten. 

Wo es uns hin verschlug und welche Erfahrungen wir mit Campingplätzen und ihren Nutzern machten, erfahrt ihr im nächsten Bericht.



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